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Die gnadenlose Jury


Kiana Naghshineh ist in Mannheim geboren und aufgewachsen, hat in Ludwigsburg und Paris Animation studiert und arbeitet als Concept Artist und Animatorin für TV- und Kinoproduktionen, aber kann sich immer noch kein Ticket für das Mary Poppins Musical leisten. In Kürze stellt sie ihren Diplomfilm „Augenblicke“ fertig und führt derweil eine relevante Königinnen-Ranking-Liste (Elizabeth I. nach wie vor Platz 1). Sie ist Gewinnerin des Großen Endhirsch 2015.


Tobias Lindner wurde im eingemauerten, saturierten Berliner Westen geboren zu einer Zeit, in der noch auf Zelluloid belichtet wurde. Der mittlerweile ausgewachsene Filmemacher ist international tätig und verfügt über eine erlesene Sammlung von Tierkostümen, die er sich aus den Trophäen seiner Großwildjagden in Afrika und Disneyland schneidern lässt. Seinen extravaganten Lebensstil finanziert er sich durch ethnosoziografische Dokumentarfilme, was nichts anderes bedeutet, als andere Menschen beim Leben zu beobachten. Mittlerweile wohnt er mit Frau, Hund und Fenster zum Hof im Osten der entgrenzten Stadt, wie alle, die irgendwas mit Medien machen und etwas auf sich halten.


Grete Liffers wurde in der heilen Welt der blauen Berge, grünen Wiesen und braunen Kühen geboren und arbeitet seit geraumer Zeit an der Neuverknüpfung verschiedener Synapsen im Gehirn. Das Ziel: Hören mit den Augen. Zu diesem Zweck zog es sie von den Bergen nach Bergen und schließlich nach Berlin, wo sie als Regisseurin und Producerin mit Orchestern, Dirigenten und anderen Tierchen Konzertübertragungen, Musikfilme und Portraits für die Öffentlich-Rechtlichen kreiert, produziert und realisiert. In ihrer „Hall of Fame“ findet man lediglich zwei Vertreter - die wohl größten Philosophen des 20. Jahrhunderts: Samuel Beckett und Alf. "Das beste Mittel gegen eine gegessene Schokolade ist eine neue Schokolade."


Ulrich Schötker hat Bildende Kunst, Germanistik, Medienwissenschaften und Medienpädagogik in Kassel, London und Madrid studiert. 2007 leitete er das erfolgreichste Vermittlungsprogramm der Geschichte der documenta in Kassel - anschließend kehrte er dem korrupten Kunstsystem für immer den Rücken und wurde Hamburgs bester Lehrer. Seine Forschungsarbeit "How to understand TV-Soap-Operas as an ideological artefact" wurde am Grab von Karl Marx öffentlich verlesen.


Der ausgewiesene Leibniz-Experte Max Schäffer hat szenische Künste in Hildesheim studiert und arbeitet vornehmlich als professioneller Nörgler, zuletzt in der Redaktion des Kleinen Fernsehspiels, wo seine umstrittenen Einschätzungen die Träume einiger weniger Filmemacher ermöglicht und die vieler anderer zunichte gemacht haben. Er selbst ist vor allem als Regisseur eines exzellenten Snuff-Films einem breiteren Underground-Publikum bekannt geworden.

Veranstalter und Förderer von Zum Goldenen Hirsch Cinema Quadrat e.V. Medienforum Heidelberg e.V. / Karlstorkino Alte Feuerwache Mannheim gGmbH Kulturamt Stadt Mannheim Kulturamt Stadt Heidelberg Kulturamt Stadt Heidelberg FilmCommission Nordbaden B-Seite Jetztkultur Projekt Gold